Ob in sozialen Netzwerken, Messenger-Diensten oder per E-Mail – Falschmeldungen verbreiten sich oft schneller als überprüfte Informationen. Sie können Ängste schüren, zu Fehlentscheidungen führen oder sogar Betrugsversuche vorbereiten. Umso wichtiger ist es, Nachrichten vor dem Weiterleiten kritisch zu prüfen.
Ein erster Blick sollte immer der Quelle gelten. Seriöse Informationen stammen in der Regel von bekannten Medien, Behörden oder anderen nachvollziehbaren Absendern. Fehlen Impressum oder Ansprechpartner oder arbeitet eine Internetseite mit besonders reißerischen Überschriften, ist Vorsicht geboten. Auch überraschende Behauptungen sollten nicht ungeprüft übernommen werden. Häufig genügt eine kurze Suche, um festzustellen, ob mehrere vertrauenswürdige Medien ebenfalls darüber berichten.
Misstrauen ist außerdem angebracht, wenn Bilder oder Videos besonders spektakulär wirken oder starke Emotionen auslösen sollen. Solche Inhalte können aus dem Zusammenhang gerissen oder manipuliert sein. Ebenso sind Nachrichten verdächtig, die mit Formulierungen wie „Sofort teilen!“ oder „Bevor es gelöscht wird!“ zum schnellen Handeln auffordern. Der wichtigste Grundsatz lautet deshalb: erst prüfen, dann weiterleiten. Wer sich im Zweifel ein paar Minuten Zeit nimmt, schützt nicht nur sich selbst vor Fehlinformationen, sondern verhindert auch, dass sich Falschmeldungen weiter verbreiten.
Quelle: Debeka




